icon

Das Gyroskop

Ein Gyroskop ist ein Kreiselinstrument. Es besteht aus einem symmetrischer Kreisel, der sich in einem beweglichen Lager dreht. Das Gyroskop ist mein Firmenlogo. Warum, lesen Sie hier.

 

 
Das Gyroskop und die Analogie zu meiner Tätigkeit


Ein Gyroskop funktioniert auf der Basis von Stabilität und Präzession. Mit letzterer ist die Richtungsänderung gemeint, die die Achse eines rotierenden Körpers beschreibt, wenn durch äußere Kräfte ein Drehmoment auf ihn ausgeübt wird.

Auch im Risikomanagement ist man auf eine stabile Informationsbasis angewiesen. Die Unternehmensführung verlässt sich darauf, dass in jeder Lage die Richtung bekannt ist. Mit einem funktionierenden Risikomanagement kann man auf äußere Einwirkungen – also auf Risiken und Zwischenfälle – angemessen reagieren.

Navigation ohne einen definierten Horizont dagegen ist lediglich Glück.

 
 
Die Geschichte des Gyroskops


 

1743


Der „Serson's Spekulum"-Sextant wurde zum ersten Mal getestet. Die Idee dabei war, dass das Spekulum des Serons (Kreisel) auf den Horizont ausgerichtet werden konnte.

1817

Johann Bohnenberger (an der Universität von Tübingen) entwickelte die so genannte Bohnenberger Maschine. Diese ist im Prinzip die Grundlage zur späteren Erfindung des Kreiselkompasses. Die an den Polen abgeplattete Elfenbeinkugel verkörperte das Rotationsellipsoid der Erde, die frei im All um die Sonne kreist. Mit einer Seidenschnur wurde sie in schnelle Kreiselbewegung gebracht. Dabei verhält sich die schräge Lage der so simulierten Erdachse konstant in ihrer Relation zur Sonne.

Bohnenberger befasste sich hierbei also mit der Idee, dass die Erdachse eine Schlingerbewegung vollführt. Dieses Phänomen war schon im Altertum beobachtet worden.

1831

Professor Walter R. Johnson der Universität von Pennsylvanien zeigte ein „Rotascope“.

1836

Der Schotte Edward Sang schlug vor, in einem Versuch der „Königlichen schottischen Gesellschaft der Künste“ ein Gerät wie ein Gyroskop zu benutzen.

1852

Der französische Wissenschaftler Jean Bernard Leon Foucault (1826–1864) benutzte den Namen Gyroskop zuerst. Der Begriff umfasst alle Instrumente, die dazu dienen, Drehungen zu beobachten. Foucault führte viele Versuche mit Gyroskopen durch, und ihm wurde schließlich auch die Erfindung des Gyroskops zugeschrieben.